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Buchrezension

Kurzrezension | Wood, Jim: Icelandic Morphosyntax and Argument Structure

icelandic morphosyntaxGanz untypisch für mich, ein Sachbuch dieser Größe zu rezensieren, deshalb wird’s auch nur eine Kurzrezension, da ich mich mit der Materie einfach zu wenig auskenne, um hier eine qualitativ hochwertige Abhandlung über die Morphosyntax der isländischen Sprache abzugeben. Dennoch interessiert mich das Thema sehr, da ich ja selbst mal ein paar Semester Isländisch (und Altnordisch) und Germanistik studiert habe.

Für mich war es gleich zu Beginn etwas irritierend, dass hier die Englische Syntax und Morphologie erklärt wird (anhand von ‚Bäumen‘) und erst dann Beispielsätze im Isländischen hinzukamen – ohne ‚Bäume‘. Das Buch basiert auf einer Ph.D.-Arbeit und konzentriert sich vor allem auf das Anhängsel -st, welches im Isländischen scheinbar von spezieller Bedeutung ist. Als Lernende habe ich das allerdings mitgelernt, ohne es näher zu hinterfragen 😉

Auf 316 Seiten bringt Jim Wood also die isländische Morphosyntax und die ‚Argument Structure‘ näher – für  mich zu wissenschaftlich, aber sicher hilfreich, wenn man sich näher mit der isländischen Sprache auseinandersetzen möchte.

Buchdetails
Autor: Jim Wood
 Titel: Icelandic Morphosyntax and Argument Structure
 Verlag: Springer
 erschienen: 2015
 ISBN: 978-3-319-09137-2
 Seitenanzahl: 316 Seiten
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Allgemein E-Book Rezensionen G

Rezension | Gröls, Marcel: Doktor Gröls‘ Almanach der Literatur

dr grols almanach der literaturDas e-Büchlein ist schnell gelesen, denn es hat einen Umfang von etwa 42 Normseiten. Die einzelnen Themen gliedern sich in Kapitel, die teilweise in Tabellenform oder Auflistungen abgedruckt sind. Praktisch ein Sammelsurium an verschiedenen Dingen, die Literatur betreffen. Es finden sich dort u.a. Bestsellerlisten, LiteraturnobelpreisträgerInnen, AutorInnen und deren Todesursache, Erklärungen zu verschiedenen germanistischen Fachbegriffen und noch einiges mehr.

Ich habe dieses Werk als eBook gelesen und fand es teilweise etwas mühsam, da das Format nicht ganz zum Reader gepasst hat. Außerdem ist ein Almanach der Literatur zum physischen Durchblättern vielleicht auch etwas besser geeignet, da man doch schneller mal Notizen macht oder kurz mal was nachschauen möchte. Im eBook-Reader weiß ich nicht so genau, was auf welcher Seite steht, beim Durchblättern in einem realen Buch ist man da wesentlich schneller. Die Farbgebung des Covers finde ich wunderbar, denn Türkis und Orange harmonieren m.E. ganz gut miteinander. Der Titel ist auch leicht irreführend, denn Marcel Gröls ist zwar Doktor, aber keiner der deutschen Philologie, auch wenn er einen Blog mit dem Namen www.fabelhafte-buecher.de betreibt.

Alles in allem aber ein gelungener Almanach, der an manchen Stellen ausbaufähig ist. Vielen Dank an den Autor und an LovelyBooks für das Rezensionsexemplar!

Buchdetails

Autor: Marcel Gröls
Buchtitel: Doktor Gröls‘ Almanach der Literatur
Verlag: Hanser
Erscheinungsjahr: 2015
Seitenanzahl: 42 Seiten (83 eBook-Seiten)
ISBN: 978-3-446-24958-5
Genre: Sachbuch
Preis:  € 2,99
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Buchrezension Gewinnspiel

Gewinnspiel März 2014 und Buchvorstellung: Lange, Helmut: Rechnen ohne Taschenrechner

rechnen ohne taschenrechner
Ich war letztens in einem Blumengeschäft, um der Großmutter meines Freundes einen Strauß Rosen zu kaufen. Durch eine Rabattkarte sollten wir zehn Prozent auf den Einkauf bekommen. Die Verkäuferin sagte mir den Preis (€ 14,00) und meinte dann, nachdem sie die Zahl und 10 % in den Taschenrechner getippt hatte, dass es nun € 15,40 ausmache. Ich fragte, wieso es denn teurer sei, wenn ich einen Nachlass bekomme? Sie entschuldigte sich sofort und tippte ganz wild in ihren kleinen Taschenrechner, doch eigentlich ist das ja gar nicht so schwer, könnte man meinen. Wie es ganz sicher und ganz leicht ohne Taschenrechner geht, verrät Helmut Lange, der die besten Rechentricks – und nebenbei bemerkt auch hilfreiche Merktricks zum Thema Vokabel lernen – zusammengetragen hat.

Auf 176 Seiten bekommt man einen wahre Palette an hilfreichen und vor allem schnell erlernbaren Tricks serviert. Über Addieren und Subtrahieren bis hin zu Wurzel ziehen (oh, wie habe ich das in der Schule gehasst) und Merksysteme kann man in diesem Buch nachlesen.

Gemeinsam mit dem mvg-Verlag verlose ich nun dieses grandiose Sachbuch, das nicht nur Schülern den Mathe-Alltag erleichtern wird, sondern auch die Eltern nicht ganz planlos dastehen lässt. Was ihr dafür tun müsst, um es zu bekommen?

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Weekly

[24.13] Woche für Woche-Glosse

Balkonlesesaison

Es ist endlich warm! Und das heißt für mich: Raus auf den Balkon! Aber nicht, um mich dort um die Pflanzen zu kümmern, sondern um Bücher zu lesen. Das ist toll. Meine liebste Beschäftigung. Okay, und wenn ich dann die Blumen sehe, gebe ich ihnen auch Wasser. Das ist schon klar.

Im Moment lese ich (immer noch) ein Sachbuch, und zwar „Nackt schlafen ist bio“ von Vanessa Farquharson, was mich oftmals amüsiert oder aber auch schockiert. Manchmal finde ich die Texte ein bisschen überspitzt und realitätsfern – vielleicht liegt es an der anderen Kultur… Diese Woche wird’s auf jeden Fall noch eine Rezension (zum Lesen hier klicken!) darüber geben und ich hoffe, dass ich mir dann sicher darüber bin, wie sie ausfallen wird 🙂

© Bastei Lübbe
© Bastei Lübbe

Mit den höheren Temperaturen füllt sich auch der Augarten und mir bleibt nichts anderes übrig, als auf dem Balkon zu verweilen, denn ist man nicht schon früh genug in der schönen Parkanlage, sind alle Plätze auf den Sitzbänken besetzt. Trotzdem lohnt es sich für mich, einen Spaziergang dort zu machen, denn alles ist so grün und freundlich.

So long, die Glossentante