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Rezension | Jünemann, Matthias: Die grüne Adipositas-Kur mit hCG

die grüne adipositas-kur mit hcgRoh und vegan – das ist jetzt in aller Munde. Auch der riva-Verlag hat dieses Thema aufgegriffen und neben diesem Buch auch noch zwei weitere veröffentlicht, die auch mit hCG umgehen. Ich selbst habe hier schon ein Buch aus dem Verlag vorgestellt, und zwar war das ‚Go Vegan‘ (hier klicken, um zur Rezension zu kommen).

Dieses Buch ist anders in zweierlei Hinsicht. Erstens verspricht das Cover irgendwie mehr, als dann im Buch zu finden ist (keine farbigen Bilder – da sehen die vorgestellten Rezepte seeehr langweilig aus) und zweitens wirkt es ein wenig wie ein Selbsthilfebuch des Autors, der seine Erfahrungen in der Ich-Form wiedergibt und auch von sich geschossene Fotos (durchwegs in schwarz-weiß) mit ins Werk fließen lässt. Das ist jetzt irgendwie Geschmacksache, aber ich persönlich finde, dass hier bald mal ein Food-Blog zum Thema „Humanes Choriongonadotropin“ (hCG) mithalten kann.

Positive Aspekte des Buches sind allerdings, dass der Autor auf die China-Studie eingeht, Erklärungen zu den verschiedenen Vegetariertypen gibt, viele Rohkostrezepte anführt und Links zur Vertiefung der Thematik empfiehlt. Für mich war’s leider nichts, aber ich habe mich gefreut, einmal einen Einblick in die Welt des hCG zu bekommen, von dem ich zuvor noch nicht wusste, das es existiert, auch wenn ich selbst schon mal schwanger war 😉

Buchinfos
Autor: Matthias Jünemann
Titel: Die grüne Adipositas-Kur mit hCG
Verlag: riva
erschienen: 2015
ISBN:  978-3-86883-562-5
Seitenanzahl: 240
Genre: Sachbuch Ernährung
direkt zur Buchseite: bitte hier klicken

Rezension | Lauser, Boris: Go raw – be alive!

go raw - be aliveEin Kochbuch, das sich dem Trend-Thema „Gesunde Ernährung“ widmet, vegane Rezepte liefert (Ausnahme: Honig) und traditionelle Gerichte wie Spaghetti Bolognese auf roh vorstellt. Das sagt der Klappentext:

Rohkost bedeutet nur Salat und Gemüsesticks zu knabbern? Ab jetzt nicht mehr! Denn die „lebendige Nahrung“ wird nun auch kreativ und vielfältig verarbeitet – es wird gemixt & mariniert, gedörrt & gekeimt. Neben einfachen Basic-Gerichten für jeden Tag, wie grüne Smoothies und Zucchini-Pasta, lassen sich auch Klassiker wie Pizza, Lasagne oder Käsekuchen zubereiten – und sind mindestens genauso lecker wie ihre nicht-rohen Vorbilder. Ein großer Einleitungsteil gibt alle nötigen Informationen zu Produkten, Zubereitungsarten, Geräten und Utensilien, die man für den Einstieg in die Rohkostküche benötigt.

Ich selbst habe einige der Rezepte ausprobiert und muss sagen, dass alle äußerst geschmacklich waren. Das ist allerdings auch nicht besonders schwer, wenn man nur hochwertige (Bio-)Produkte verwendet, die halt dann doch teurer in der Anschaffung sind. Soja-Lecithin zum Beispiel findet man ja nicht im Diskonter und ich bezweifle, dass geschälte Hanfsamen bei einem gewöhnlichen Supermarkt in Bio-Qualität erhältlich sind. Rezension | Lauser, Boris: Go raw – be alive! weiterlesen

Rezension | Bredack, Jan: Vegan für alle

vegan für alle
Gleich mal ein Veranstaltungshinweis vorweg: Am 13. und 14. Juni 2014 eröffnet Veganz in Wien und zwar mit einem großen Fest! Ich freue mich schon sehr darauf und werde das abgebildete Buch auch mitnehmen, denn es wird eine Signierstunde mit dem Autor von „Vegan für alle“ sowie Gründer der Veganz-Kette geben. Also wer in Wien ist und gerne mal einen rein veganen Supermarkt betreten möchte, sollte sich das nächste Wochenende frei halten!

Nun aber zum Buch …

… welches 256 Seiten stark ist und in einem angenehmen laminierten Pappband im Piper Verlag erschienen und seit Mitte April 2014 zu kaufen ist. Die Farbe erinnert ein wenig an Jonathan Safran Foers „Tiere essen“ (orig. eating animals) und soll wohl den gesunden ‚grünen‘ Lebensstil bildlich darstellen.  Rezension | Bredack, Jan: Vegan für alle weiterlesen

Hörbuch: „Ab heute vegan“ von Patrick Bolk (Hg.)

ab heute veganIch lebe seit einigen Monaten vegetarisch und habe eine vegane Schwester, deshalb kenne ich mich ganz gut aus in der Welt der fleischlosen und tierproduktlosen Ernährung. Ich erwartete mir ein etwas detaillierteres Hörbucherlebnis, doch bekam eher wenig Neues präsentiert. Die meisten Dinge wusste ich schon.

Die Sprecherstimme war sehr angenehm und man konnte schön folgen, was bei den Interviews leider nicht der Fall war (Kate Nash hat eine schöne Stimme…). Diese fand ich dann auch eher fehl am Platz – die hätte ich als Bonustracks ganz am Schluss angehängt, damit man sich selbst entscheiden kann, ob man sie hören will oder nicht. So müsste man zum CD-Player gehen und auf den nächsten Titel klicken, wenn man das nicht so interessant findet.

Sehr gut fand ich das Booklet, in dem nochmal alle Links stehen, die der Sprecher erwähnt hat und auch Blogs, die man besuchen kann. Beim Lesen von Sachbüchern kann man meines Erachtens ein wenig mehr aussuchen, was man lesen möchte (querlesen oder ein paar Zeilen überspringen) – beim Hörbuch funktioniert das leider nicht ganz…

Für Neulinge am veganen Markt sicher eine gute Entscheidungshilfe für den Anfang, aber man benötigt unbedingt Zusatzmaterial, sonst weiß man nicht, wo man die fehlenden Aminosäuren, Eisen und Eiweiß herbekommt.

Vielen Dank an den DAV-Verlag für dieses Hörexemplar!

 

Rezension | Halser, Marlene (Hrsg.): Go Vegan!

go vegan!
© riva Verlag | Buchcover

Hätte ich nicht erst eine Umstellung zum Vegetarismus durchgemacht (Anfang Dezember), würde ich wahrscheinlich sofort vegan werden. Meine Schwester lebt schon länger vegan und sie wird sich sicher jetzt denken: „Aha, jetzt auf einmal? Und jahrelang hat sie dagegen gesprochen und es nicht verstanden?“ (Wenn du das jetzt liest, liebste B., würde ich gerne wissen, ob richtig liege). Warum ich nicht jetzt sofort umsteige: ich hatte erst Probleme mit Gallensteinen und stille mein Baby, was eigentlich keinen Grund darstellt aber: ich habe herausgefunden, welche Lebensmittel mir im Moment gut tun und ich möchte einfach gerade nicht experimentieren und eine Gallenkolik bekommen, was zur Folge hat, dass ich die Gallenblase entfernen lassen und mein Baby deshalb abstillen muss. Also warte ich mal 2 – 3 Monate. Mein Eikonsum ist ohnehin schon auf ein Minimum reduziert (nur mehr in Mehlspeisen), obwohl für mich früher ein Omelette zur Tagesordnung gehörte. Aber jetzt genug von mir und meinen Essgewohnheiten: Rezension | Halser, Marlene (Hrsg.): Go Vegan! weiterlesen

[52.13] Woche für Woche-Glosse

Die letzte Woche im Jahr 2013 – noch zwei Tage und schon beginnt ein neuer Zyklus. Hier in der Buchwelt wird sich auch einiges tun, zum Beispiel ist im Jänner schon wieder ein Gewinnspiel geplant, die Veranstaltungshinweise werden aktueller gestaltet und Rezensionen (hoffentlich) häufiger erscheinen.

Neujahrsvorsätze in dem Sinn habe ich nicht, außer natürlich mehr zu lesen. Und diesen Wunsch hege ich Jahr für Jahr. Für alle, die ab 2014 vielleicht die Ernährung umstellen wollen und die Richtung vegetarisch-vegan einschlagen, gibt es am 31.12. noch eine Buchvorstellung, und zwar „Go Vegan“.

Neu ist jetzt schon, dass es die Buchwelt nun auch auf Facebook und Twitter gibt und ich mein bestes versuche, um diese beiden Social Media-Angebote auch so gut es geht auf einem aktuellen Stand zu halten, was mit Baby nicht so einfach ist 😉

In diesem Sinne wünsche ich allen LeserInnen meines Blogs

PROSIT NEUJAHR und VIEL ERFOLG und GLÜCK 2014!

Eure Glossentante

 

Rezension | Zacharia, Elisabeth: Warum Kühe lachen und Hühner nicht weinen

warum kühe lachen und hühner nicht weinenFleischtiger sollten die Hände davon lassen

Am Titel kann man sich schon denken, dass es hier um eine Auseinandersetzung mit der Tierwelt und Omnivoren (also Alles’fresser‘) geht. Der Untertitel des Buches, der „Die dunkle Seite des Konsums – wie uns Konzerne in die Tasche lügen“ heißt, verspricht noch mehr als nur die reine Behandlung von Tieren für den Lebensmittelmarkt.

Das Versprechen wurde seitens der Autorin auch gehalten. Auf 352 Seiten beschreibt Zacharia eindrucksvoll ihren Weg durch den Supermarkt-Bio-Dschungel und wenn man nach dieser Lektüre nicht zumindest überlegt, ob man auf eine vegetarische oder gar vegane Lebensweise umsteigt, dann sind die Zeilen wohl nur überflogen worden. An manchen Stellen könnten Verlgeiche mit dem von Allen Carr geschriebenen Buch „Endlich Nichtraucher“ (und diverse Variationen dieses Titels) angestellt werden. So wäre für dieses Sachbuch, welches der Goldegg-Verlag in seine Reihe Leben & Gesundheit einsortiert, auch ein Titel wie „Endlich fleischlos“ oder „Endlich Vegetarier“ möglich. Rezension | Zacharia, Elisabeth: Warum Kühe lachen und Hühner nicht weinen weiterlesen

Fleischlose Kantine und Kosmetikschwindel

Wie Deutschlands Grüne letzte Woche (nochmals) bekannt gegeben haben, wollen sie einen fleischlosen Tag in Kantinen einführen, doch viele Leute wissen dahinter ein Parteiprogramm und keine Nachhaltigkeitswerbung. Ich will hier nicht zu viel politisieren, sondern die Idee an sich aufgreifen und meine Gedanken dazu kundtun:

Idee ist gut

Ich finde die Idee grundsätzlich gut, denn einmal in der Woche auf Fleisch oder Wurst zu verzichten, bringt selbst den größten Fleischtiger nicht um – auch wenn er es sich einredet. Die Bevormundung der Menschen allerdings sollte nicht passieren. Jede/r sollte immer noch frei entscheiden können, wann er/sie was isst. Ich für meinen Teil verzichte mittlerweile an sechs Tagen pro Woche auf Fleisch und selbst den einen „Fleischtag“ würde ich nicht unbedingt brauchen. Der ist purer Luxus.

Mein Vorschlag für die Kantinen: Setzt einfach jeden Tag ein vegetarisches (wenn nicht sogar veganes) Gericht auf euren Speiseplan, dann können die MitarbeiterInnen frei wählen und niemand wird bevormundet.

Kosmetik

In folgendem Video wird eindrucksvoll gezeigt, was alles in der Kosmetik „natur“ ist… dass da oft Chemie oder Palmöl drin ist, wirkt bei dem Konsumentenschwindel gar nicht mehr so überraschend. Also gut aufpassen, was in die so genannten gesunden Produkte reingemischt wurde. Toll, oder?

DAS VIDEO WURDE VOM YOUTUBE-KANAL ENTFERNT… SORRY!

Aber es gibt natürlich auch Firmen, die wirklich auf die Nachhaltigkeit schaut und auf chemische Stoffe verzichten, das zahlt man dann leider auch.

Demnächst werde ich selbst mal versuchen, eine Creme herzustellen und dann berichten.

Die nächste Ausgabe der Nachhaltigkeitsglosse erscheint übrigens am 26.8.2013.

 

Für die Nachhaltigkeit im Lebensmittelbereich

go vegan!
© Riva Verlag | Buchcover

 

Im Oktober 2013 erscheint dieses Buch, auf welches ich mich schon sehr freue. Der Riva-Verlag (Münchner Verlagsgruppe) bietet auch viele andere Bücher aus dem Gesundheits- und Ernährungsbereich an und ich finde, ein Blick auf die Verlagshomepage lohnt sich allemal (klick hier und schon bist du im riva Verlag!)!

Erst gestern war ich im neu eröffneten ersten veganen Supermarkt Wiens, dem MaranVegan. Ich lebe zwar (noch) nicht vegan, aber für meine Schwester war es dort ein Schlaraffenland. Ich fand natürlich auch genügend Lebensmittel, die ich teilweise heute schon verkocht habe – Hirse aus biologischem Anbau, vegane Kokossahne mit 100%igem Mangopüree (sehr lecker und vor allem einfach!).

Tja, und dann gibt’s seit Juni 2013 das foodsharing auch für Österreich (myfoodsharing). Dort habe ich mich angemeldet und auch gleich zwei Lebensmittel, die in meinem Kühlschrank standen, verschenkt. Eine äußerst gute Idee, wie ich meine! Vor allem, wenn man in der Stadt, in der man lebt, niemanden kennt oder die Bekannten, Verwandten und Freunde diese Produkte nicht haben wollen. Bevor man’s wegschmeißt: herschenken!

Das war wieder einmal eine Nachhaltigkeitsglosse, die normalerweise 14-tägig erscheint. Sehen wir es als „Sonderausgabe“ ob der vielen schönen Meldungen!

Der nächste reguläre Eintrag folgt am 29.07.2013!

Bis dahin: alles Liebe und lebt nachhaltig!