Schlagwort-Archive: Wien

Veranstaltungstipp: Buchquartier

Am 8. und 9.12.2018 verwandeln sich über 1.000 Quadratmeter des Museumsquartiers in Wien in das Buchquartier. Es handelt sich dabei um eine Messe von kleinen und unabhängigen Verlagen.

Ein Besuch zahlt sich auf jeden Fall aus, denn am

Samstag, 8.12.2018, als auch am
Sonntag, 9.12.2018, ist der Eintritt von 11 – 19 Uhr frei!

Wer sich vorher noch informieren möchte, welche Verlage ausstellen werden oder wann welche Lesungen stattfinden, kann dies auf der Webseite der Messe tun. Ein Klick hier genügt, und ihr gelangt zum Buchquartier. Viel Spaß beim Entdecken!

Veranstaltungshinweis | O-Töne im Museumsquartier

mit Klick aufs Bild direkt zur Veranstaltungswebsite

Am 12. Juli 2018 startet das Literaturfest im Museumsquartier wieder. Jeden Donnerstag bis Ende August finden dort Lesungen entweder im Haupthof oder im Hof 8 statt. Einige Buchprämieren warten ebenso darauf, entdeckt zu werden, wie Debütromane und deren AutorInnen kennen zu lernen.

Eine genaue Auflistung, wer wann wo liest, findet ihr auf der Veranstaltungswebseite, die ihr mit einem Klick h i e r erreichen könnt – oder einfach weiter nach unten scrollen! Veranstaltungshinweis | O-Töne im Museumsquartier weiterlesen

Rezension | Beer, Alex: Die rote Frau

mit Klick aufs Cover direkt zur Buchseite

Nicht jeder hat das Glück, mit der Autorin persönlich durch das Wien der 1920er Jahre zu schreiten, begleitet von einer kompetenten Fremdenführerin. Im Rahmen eines Instawalks zum Kriminalroman „Die rote Frau“ durfte auch ich als Bloggerin ins unterirdische Wien abtauchen und den Spuren des Ermittlers August Emmerich folgen.

Wenn ihr genauso gespannt seid auf ein altes Wien wie ich es vor der Lektüre war, dann solltet ihr den Roman unbedingt lesen! Hier noch die Rezension, damit ihr auch wisst, worum es geht:  Rezension | Beer, Alex: Die rote Frau weiterlesen

Rezension | Prammer, Theresa: Die unbekannte Schwester

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Den dritten Teil der Reihe um Carlotta Fiore und Konrad Fürst habe ich schon vor der Premierenlesung am 13.4.2017 in der Thalia-Filiale Landstraße beendet und – es war nicht anders zu erwarten – für sehr gut befunden. Die Autorin Theresa Prammer hat die Lesung so lustig und einzigartig gestaltet, dass es spätestens da Anlass dazu gegeben hätte, alle Bücher von ihr zu kaufen.

Auf Buchwelt.co.at findet ihr die Rezensionen zu den ersten beiden Kriminalromanen dieser Serie – Wiener Totenlieder und Mörderische Wahrheiten (mit Klick auf den Titel gelangt ihr zur jeweiligen Rezension), allerdings kann man auch getrost mit „Die unbekannte Schwester“ beginnen, denn Theresa Prammer verwebt die Vorgeschichte von Carlotta und Konrad gut in die aktuelle Erzählzeit.

Carlotta Fiore, die mit dem Kriminalbeamten Hannes einen gemeinsamen Sohn hat, wird endlich selbst in den Kriminaldienst einberufen und bildet mit ihrem ebenfalls neu zugelassenen Kollegen Konrad Fürst ein Team. Gleich zu Beginn gilt es, an einen Tatort zu fahren, um einen Selbstmord zu begutachten. Oder war es doch Mord? Der Einstieg ist spannend und man befindet sich sofort am Schauplatz und fühlt mit Carlotta mit, selbst als sie sich vor ihren garstigen Kolleginnen auf der Toilette versteckt. Die Tatsache, dass eine junge Frau ohne jegliche Qualifikation zur Kriminalpolizei gehören soll, ist sehr weit hergeholt, allerdings sieht das die Protagonistin auch so. Dennoch ist Carlotta unverzichtbar, zumindest für Konrad Fürst, der leider unter Gedächtnisverlust leidet. Und dann ist da noch Henriette, die auf Lottas Sohn Konny aufpassen soll, dann aber doch mitsamt Baby am Kommissariat auftaucht und die junge Mama in Verlegenheit bringt.

Ein Buch, welches von krimibegeisterten LeserInnen unbedingt in die Hand genommen werden sollte, denn es überzeugt durch Handlung, Spannung und Romantik (ja, auch die kommt nicht zu kurz), auch wenn es manchmal an Plausibilität fehlt – aber hey, es ist ein Roman!

Buchinfos

Autorin: Theresa Prammer
Titel: Die unbekannte Schwester
Verlag: List Verlag
erschienen: 7.4.2017
ISBN: 978-3-47135-139-0
Seitenanzahl: 384 Seiten
Genre: Kriminalroman | Serie

Buchvorstellung | Prelog und Reichert: Wiener Mischung

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Eigentlich wollte ich heute zur Lesung in die Buchhandlung Orlando in der Liechtensteinstraße in Wien gehen, doch es ist mir nicht vergönnt. Das Baby ist krank und braucht die Mama. Es wäre schön gewesen, diesen Bildband, der mit Texten untermalt wurde, zusätzlich mit einigen Fotos hier vorstellen zu können, aber ich hoffe, dass auch so viele auf dieses wunderbare Buch aus dem Verlag Anton Pustet aufmerksam werden. Buchvorstellung | Prelog und Reichert: Wiener Mischung weiterlesen

Rezension | Bürkl, Anni: Häusermord

haeusermordIch hatte bereits einmal das Vergnügen, einen Krimi von Anni Bürkl zu lesen und zu rezensieren (hier geht’s zur Rezension zu „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“). Jetzt kann ich endlich über einen weiteren berichten, dessen Protagonist Kommissar Nowak ist. Er ermittelt im 2. Wiener Gemeindebezirk rund ums Karmeliterviertel. Kenne mich dort recht gut aus, weil ich selbst ums Eck beim Augarten gewohnt habe.

Die Sprache des Krimis ist, abgesehen von ein paar textlichen Ungereimtheiten, die vermutlich am Lektorat liegen, sehr angenehm. Die Sätze lesen sich leicht und flüssig, die Dialoge sind schlüssig und die Wiener Ausdrucksweise schimmert immer wieder mal durch, vor allem auch bei den Verben, die Anni Bürkl öfter abkürzt, besonders in der Ich-Form (statt ‚ich schaue‘ nur ‚ich schau‘). Das mag ich sehr gerne, denn für mich gehört die sprachliche Varietät zu einem guten Regionalkrimi dazu. Die ganze Geschichte rund um den abgetrennten Arm, der von einer älteren Dame gefunden und Wolf Nowak präsentiert wird, spielt sich innerhalb von drei Wochen und auf 250 Seiten ab. Nowak ist sensibel, gewissenhaft und leidet unter seiner alkoholkranken Mutter. Neben ’seinen‘ Kapiteln bekommt auch Antonia ihren Platz (werden sie und Nowak zusammenfinden? ;-)) und die Italienerin Sabrina mit ihrem unverkennbaren ‚e‘ tritt des öfteren auf.

Geschrieben ist der Roman in der Ich-Perspektive und im Präsens. Die Dialoge vermitteln Nähe und lassen die LeserInnen direkt in das Geschehen eintauchen. Stellenweise verlor das Buch etwas an Tempo und somit auch an Spannung, da zum Beispiel wiederholt wurde, dass ein abgetrennter Arm gefunden wurde, was meines Erachtens auch getrost weggelassen werden könnte.  Nowak ist aber ein Guter, wie Anni Bürkl auch selbst twittert:

Buchinfos

Autorin: Anni Bürkl
Titel: Häusermord
Verlag: Edition Texte und Tee
erschienen: Juni 2016
ASIN: B01FUPN23G
Format: derzeit leider nur Kindle-tauglich, ich hatte ein ePub-Rezensionsexemplar
Genre: Krimi | Regionalkrimi | Reihe
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Rezension | Trescher, Thomas und Puiu, Luiza: Kleiner Wiener Museumsführer

Wiener Museumsführer_Cover.inddBeim Titel „Kleiner Wiener Museumsführer“ dachte ich nicht daran, dass er wirklich so klein im Format ist. Aber der Inhalt ist gar nicht so klein, sondern sehr informativ und unterhaltsam. Die Wiener Museen, die hier vorgestellt werden, sind teilweise nur auf Anmeldung geöffnet oder haben ein bis zweimal pro Woche offen. Mit wunderbaren Fotos, die die Ausstellungen bildlich darstellen sowie mit Bildern der EigentümerInnen beziehungsweise BetreiberInnen dieser teilweise skurrilen Museen, von denen ich selbst auch das erste Mal gelesen habe.

30 Museen werden beleuchtet und von diesen 30 haben es mir fünf besonders angetan, nämlich das „Automaten- und Enkelkindermuseum“, welches nur nach Anmeldung geöffnet hat. Die Kombination aus PEZ-Automaten und der Dinosauriersammlung eines Nachfahren ist einfach super. Dem „Drogistenmuseum“ im 9. Wiener Gemeindebezirk kann man am 1. und 3. Mittwoch im Monat einen Besuch abstatten (was ich sicher bald machen werde), im Fälschermuseum geht es um die Kunst, und das an gleich 6 Tagen in der Woche. Für mich als Kaffeetrinkerin ist natürlich das Kaffeemuseum im 5. Bezirk interessant, auch das Schreib- und Rechenmaschinenmuseum weckt meine Neugier. Das aber nur ein kleiner Einblick in das Büchlein – in jedem hier vorgestellten Museum steckt so viel Herzblut und unbezahlbares Wissen, dass man beim Durchschmökern auf jeden Fall Lust bekommt, alle diese Orte zu besuchen.

Buchinfos

Autoren: Thomas Trescher und Luzia Puiu
Titel: Kleiner Wiener Museumsführer
Verlag: Anton Pustet
erschienen: 2016
ISBN: 978-3-7025-0824-1
Seitenanzahl: 256 Seiten (mit Abbildungen)
Genre: Sachbuch | Reiseführer | Museumsführer
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Rezension | Prammer, Theresa: Mörderische Wahrheiten

moerderische_wahrheitenBand Eins der neuen Krimireihe rund um Kaufhausdetektivin Carlotta Fiore habe ich wie nichts verschlungen (hier geht’s zur Rezension von ‚Wiener Totenlieder‘) und genauso ging es mir auch bei ‚Mörderische Wahrheiten‘. Dieser Band spielt ebenfalls in Wien. Altbekannte Charaktere wie Konrad, der aus dem Koma mit Amnesie aufwacht und Hannes, mit dem (Car)Lotta in der Zwischenzeit ein Kind namens Konny hat, kommen vor. Auch Jungstar Fanny darf nicht fehlen, genauso wenig wie Anna, die noch immer in Konrad verliebt ist. Zu Beginn gibt’s gleich mal zwei jugendliche Leichen, die ident gekleidet und hergerichtet worden sind. Der 21er Mörder hat zugeschlagen, da er seine Opfer mit exakt 21 Messerstichen ermordet.  Rezension | Prammer, Theresa: Mörderische Wahrheiten weiterlesen

Rezension Stadtführer | Kind in Wien

kind_in_wienDas ist jetzt bereits mein zweites „Kind in Wien“ und wird wahrscheinlich auch nicht das letzte sein. Werbung auf Blogs hin oder her, dieses Servicehandbuch ist einfach wirklich toll und ich habe von einer früheren Auflage sehr viele Tipps und Ausflugsziele für die Freizeitgestaltung mit unserem „Großen“ rausnehmen können. Nun ist Kind Nummer zwei da und natürlich will ich mich auch hier wieder ein wenig schlau machen (die Buchreihe, in der „Kind in Wien“ erscheint, heißt übrigens auch ‚Die kleinen Schlauen‘ – klick und ihr landet direkt dort).

Neben Ferienaufenthalten, Kinderfesten oder Notfalladressen fürs kranke Kind finden sich auch Telefonnummern, Adressen und Öffnungszeiten zu den Themen Kinderbetreuung und Spielgruppen, Kinderfesten, Schulen sowie Essen mit Kindern (das Kapitel gibt’s auch im Restaurantführer von der ‚kleinen Reihe‘ – Wien wie es isst). Auch Einkaufstipps (Kinderwägen, Kleidung, etc.) finden sich im handlichen Büchlein auf 576 Seiten.

Für mich und meine Familie ist dieser Guide unentbehrlich und ich bin froh, dass ich ihn kennengelernt habe!

Buchinfos

Titel: Kind in Wien
Reihe: Die kleinen Schlauen
Verlag: Falter
erschienen: 2015
Seitenanzahl: 576 Seiten
ISBN: 978-3-854-3953-00
Genre: Ratgeber | Stadtführer

Rezension | Tatort Naschmarkt | Hg. Edith Kneifl

tatort_naschmarktWieder einmal ein Buch für meine „Wien-Special“-Kategorie, ein spannendes und kurzweiliges noch dazu! 13 Kriminalgeschichten, die im April 2015 in diesem wunderbar türkis-gelben Band zusammengefasst wurden und nun käuflich zu erwerben sind, haben mir zwei Abende Lesevergnügen eingebracht. Zum Glück habe ich nach diesem neunten Sammelband auch schon No. 10 zu Hause (Tatort Burgtheater) und freue mich schon drauf, dieses zu verschlingen.

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